Whale-Watching in Mirissa

Der Star der Tour war kein Wal aber immerhin ein Walhai 😉 doch mehr dazu später. Nach den erholsamen fünf Ayurveda-Tagen sind wir nach Mirissa gefahren, um mal wieder etws mehr unter Leute zu kommen. Das es dann so viele werden, hat uns dann doch überrascht. Der Strand in Mirissa ist schön, es reiht sich jedoch Bar an Bar zwischendurch mal abgewechselt von dem einen oder anderen Hotel. Mirissa ist auch ein Surferspot, das sieht man gleich. Viele surfen oder machen einen der reichhaltig angebotenen Kurse, manche tragen das Surfboard einfach nur spazieren – sieht ja toll aus. Hotels gibt es viele, wir sind im Hotel Irena untergekommen, das noch sehr neu ist. Die Zimmer sind schön und sauber, die Leute sehr freundlich aber etwas unorganisiert. Für unser Zimmer gibt es keinen Schlüssel. Also werden kurzerhand alle Schlüssel des Hotels gesammelt und durchprobiert. Das dauert etwas länger, da nicht passende Schlüssel einfach wieder auf dem großen Schlüsselhaufen landen. Am Ende wird einfach das Schloss ausgewechselt.

Whale Watching

Wir haben uns dazu entschlossen, da Sri Lanka weltweit einer der besten Plätze ist, um Blauwale zu beobachten. Es gibt sehr viele Anbieter. Man sollte darauf achten, dass sie Mindeststandards des WDC (Whale and Dolphin Conservation) einhalten, was leider längst nicht alle machen. Wir hatten uns für Raja and the whales entschieden. Erst einmal ist frühes Aufstehen angesagt, um 5:55 werden wir vom Hotel abgeholt. Es gibt zwei Boote, wir fahren mit dem zweiten, das angenehmerweise nur halbvoll ist.

Wir legen pünktlich ab, der Hafen von Misissa ist schön.

Fischerboot
Fischerboot im Hafen von Mirissa

Es gibt eine „halbe Wahlgarantie“, sieht man keinen, bekommt man 50% des Preises zurück, oder man kann am nächsten Tag noch einmal mitfahren. Daher ist die Dauer der Tour auch nicht genau planbar. Die Crew redet viel mit Fischern, ob und wo diese Wale gesehen haben. Ein Guide wird noch mit einem Sppedboat vorbeigebracht, da er viel Erfahrung hat.

Ein neugieriger Walhai

Wir suchen eine Weile und sehen nichts, dann sehen wir einen Walhai, der langsam durch das Wasser treibt. Alle stürmen zur Stelle. Zum Glück schwimmt der Walhai oft für längere Zeit neben dem Boot so dass alle genügend Zeit haben, ihn zu beobachten. Toll, ich wollte schon immer mal einen Walhai in freier Natur sehen. Alleine dafür hat sich die Tour schon gelohnt.

Wahlai
Der uns lange begleitende Walhai

Endlich sehen wir einen Blauwal

Diverse Telefonate und Fragen bei Fischern später steuern wir auf eine Gruppe von zwei Booten zu. Hier ist vor einiger Zeit ein Blauwal aufgetaucht. Nachdem sie die Lungen gefüllt haben, tauchen sie hier wieder für etwa 15 Minuten ab. Das Geschick der Guides hängt davon ab, vorauszuahnen, wo sie wieder auftauchen. Unser Guide ist gut, sie erkennen seinen Blas und wir nähern uns vorsichtig wobei der Kapitän darauf achtet, nicht in den Weg des Wals zu navigieren.

Blauwal
Blauwal beim Auftauchen

Man soll sich ihm nur von der Seite nähern und auch dabei einen genügend großen Abstand halten. Auch der Motor wird runtergedreht oder ausgeschaltet, um den Wal möglichst wenig zu stören. Auch dieser Wahl taucht mehrfach auf, so dass wir ihn eine Weile beobachten können. Er ist noch sehr jung. Man erkennt Blauwale an ihrer sehr kleinen Rückenfinne.

Blauwal
Blauwal

Es war eine tolle Erfahrung und eine umsichtig organisierte Tour.

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